Hauzer Techno Coating

Umweltschutz mit Plasmabeschichtungstechnologien

Im Frühjahr 2012 veranstaltete Hauzer Techno Coating die Konferenz „Umweltschutz durch Plasmabeschichtungstechnologien“ mit mehr als hundert Teilnehmern.

"Als technologisch führendes Unternehmen möchte Hauzer bekannte Experten auf dem Gebiet mit interessierten Personen weltweit zusammenbringen, um bei unserem Ziel, die Umwelt durch Plasmabeschichtungstechnologie zu schützen, einen Schritt vorwärts zu machen", erklärt Thomas Krug, CEO von Hauzer. Auf die Konferenz folgte die Markteinführung einer neuen integrierten Produktionsplattform zur Metallisierung, der Hauzer Metalliner.

"Plasmabeschichtungstechnologien können eine wichtige Rolle beim Umweltschutz spielen", sagt Thomas Krug. „Tribologische Beschichtungen wie verschiedene Diamond Like Carbon (DLC)-Beschichtungen können die Reibung verringern und dadurch den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen verringern. Jedes Jahr werden hundert Millionen Automobilteile in Hauzer-Anlagen weltweit beschichtet, um diese Emissionen zu verringern. Eine andere Möglichkeit, die Plasmabeschichtungstechnologie für den Umweltschutz einzusetzen, ist die Entwicklung dekorativer Beschichtungen als Alternative zu umweltschädlichem "Galvanisieren von Kunststoffen“, bei dem Cr6+ freigesetzt wird, ein Stoff, der in vielen Ländern weltweit verboten ist." Bekannte Experten führender Organisationen, zum Beispiel BMW, Schaeffler Technologies und Frauenhofer IST aus Deutschland, der University of Leeds aus Großbritannien, HVM Plasma aus der Tschechischen Republik, Ionbond USA, Sidasa aus Spanien und Hauzer aus den Niederlanden, präsentierten ihre neuesten Entwicklungen während der Konferenz.

Automobilindustrie

BMW bestimmte die Richtung, indem es die CO2-Reduzierung die wichtigste Herausforderung der Automobilindustrie nannte. Bei seiner Präsentation konzentrierte sich BMW auf Beschichtungslösungen für den Antriebsstrang, während Schaeffler dasselbe für den Ventiltrieb tat. Beide Unternehmen zeigten die Möglichkeit zur Verringerung der Reibung durch das Auftragen von Physical Vapour Deposition (PVD)- und Plasma Assisted Chemical Vapour Deposition (PACVD)-Beschichtungen auf ihren Komponenten. Sie konzentrierten sich auf Kohlenstoffbeschichtungen als Teil der Lösung, erwähnten aber auch die Bedeutung der Interaktion mit der Schmierung. Die Leeds University erklärte anschließend detailliert den Effekt des Schmiermittels im tribologischen System von DLC mit Öl und Stahl. Daraufhin gab Fraunhofer IST den neuesten Überblick über seine Forschung bei Diamond Like Carbon (DLC)-Beschichtungen.

Kathoden und dekorative Beschichtungen

Als Experte beim Entwurf und bei der Produktion von Beschichtungsquellen hielt HVM Plasma einen Vortrag über die angepeilten Kühleffekte beim Sputtern mit hoher Geschwindigkeit und hohem Impuls, gefolgt von Ionbond, die dem Publikum ihre Erfahrung mit der Hauzer Flexicoat® 1500 präsentierten, einer großen industriellen Serienmaschine, die für tribologische und dekorative Beschichtungszwecke eingesetzt wird. Sidasa, das spanische Unternehmen, das Cromatipic® entwickelt hat, präsentierte die neuesten Ergebnisse dieses zweischichtigen dekorativen Beschichtungsprozesse, der für viele Anwendungen im Automobilbereich qualifiziert ist. Cromatipic® hat denselben Nivellierungseffekt und dasselbe glänzende Erscheinungsbild wie "Galvanisieren von Kunststoffen", ist aber ein umweltfreundlicher, trockener Prozess. Hauzer Techno Coating teilte seine Erfahrungen in zwei Präsentationen mit. In der ersten wurden dotierte DLC- und dotierte wasserstofffreie Kohlenstoffbeschichtungen erklärt, die beide höhere Temperaturstabilität (> 400° C) als normale DLC (Grenze bei ca. 300° C) und ausgezeichnete Reibungsverringerungseigenschaften zeigen. Die zweite Hauzer-Präsentation zeigte die Merkmale und Vorteile der neuen integrierten Beschichtungsproduktionsplattform, der Hauzer Metalliner.