Hauzer Techno Coating

Bearbeitung von Aluminium und CFK

In Werkstatt+Betrieb is ein sehr informativer Artikel über Hauzer erschienen: "Vorsprung dank richtiger Beschichtung".

Zur Gewichtsreduktion greifen Automobil- und Flugzeughersteller verstärkt zu alternativen Werkstoffen. Schwierig zu bearbeiten, fordern diese neue Lösungen von der Werkzeugindustrie. Angepasste Bechichtungen sind ein Schlüssel dazu. Für die Bearbeitung von Aluminium und Kunststoffen hat Hauzer verschiedene Diamond Like Carbon (DLC) Beschichtungen getestet einschließlich wasserstofffreier DLC-Schichten (ta-C).

Die ta-C-Beschichtung wird mit Lichtbogen-Rundverdampfern aufgetragen. Die Beschichtung zeichnet sich durch hohe Härte (4000-7000 HV), üblicherweise einer Dicke von weniger als 1 µm sowie einem Reibungskoeffizienten zwischen 0,02 und 0,1 gegenüber Al2O3 (trocken) aus. Die Beschichtungstemperatur liegt im Bereich von 80 bis 200 °C, wobei die Wärmebeständigkeit der Schicht  über 500 °C liegt. Typisch für die Beschichtung ist das regenbogenfarbige Erscheinungsbild. Die haftungsmindernde Wirkung der Beschichtung verhindert die Bildung einer Aufbauschneide am Werkzeug, sodass die Schnittkante länger scharf bleibt.

Auf dem Werkzeugmarkt stellt ta-C nicht die einzige Innovation in jüngster Zeit dar. Für Nitridbeschichtungen entwickelte Hauzer die CARC+-Technologie. Ein Merkmal der neuen CARC+-Technologie ist Schnelligkeit: Die Zykluszeit einer Charge liegt unter vier Stunden. Darüber hinaus tragen optimierte Heizung- und Kühlungstechniken zu niedrigeren Betriebskosten bei. Aufgrund einer extrem hohen Ausnutzung des Beschichtungsmaterials können die Verbauchskosten pro Jahr um einige 10,000 Euro (Materialabhängig) gesenkt werden. Außerdem verbessert CARC+ die Glattheit der Beschichtungen erheblich.

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